Größe der Grünflächen in Berlin und dessen Pflegeaufwand

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Bürger lieben es, wenn sie in ihrer Stadt oder ihrer Gemeinde viel Grün sehen. Bäume, Parks und Natur sind eine willkommene Abwechslung und ein möglicher Rückzugsort zum Wohlfühlen. Für die Kämmerer sind sie eher ein Problem. Sie erzielen keinerlei Einnahmen und bedürfen immenser Ausgaben in Sachen Pflege. Anhand des Beispiels Berlin schauen wir uns diesen Sachverhalt genauer an.

Übersicht – die Grünanlagen in Berlin

Man stelle sich vor: In der großen Metropole Berlin leben 3,6 Millionen Menschen. Sie alle sind die meiste Zeit von Beton umgeben. Sie arbeiten in Büros oder Fabriken und kaufen in riesigen, hallenartigen Läden ein. Natur ist im Tagesablauf kaum vorgesehen. Zudem gibt es jede Menge Familien mit Kindern. Auch sie sehnen sich nach Orten, wo sie mit ihrem Nachwuchs eine schöne Zeit verbringen können. Mal ein wenig Ruhe in den Alltag bringen, abseits des Chaos der Straßen und des Verkehrs.

Klare Sache, dass sich all die Bewohner in ihrer Freizeit über einen Park freuen, wo sie sich zurückziehen können. Nun ist Berlin eine Stadt, die mit einigen Gewässern in der Nähe gesegnet ist. Zudem ist man vom Wald umgeben. Innerhalb des dicht bewohnten Stadtgebiets wurden einige Parks installiert. So steigt die Lebensqualität. Hier eine Übersicht über einige der größten Grünflächen:

  1. Tempelhofer Park – Tempelhof
  2. Der große Tiergarten – Bezirk Mitte
  3. Volkspark Jungfernheide – Charlottenburg-Wilmersdorf
  4. Schlosspark Friedrichsfelde
  5. Landschaftspark Herzberge – Lichtenberg
  6. Glienicker Park Wannsee – Steglitz-Zehlendorf
  7. Britzer Garten – Neukölln
  8. Waldpark Wuhlheide – Oberschöneweide
  9. Volkspark Rehberge – Mitte, Wedding
  10. Landschaftspark Rudow-Altglienicke – Rudow
  11. Die Pfaueninsel – Steglitz-Zehlendort
  12. Schlosspark Charlottenburg – Charlottenburg
  13. Volkspark Hasenheide – Neukölln
  14. Gärten der Welt – Marzahn
  15. Werner-Seelenbinder-Sportpark – Neukölln
  16. Botanischer Garten – Lichterfelde
  17. Freizeitpark Lübars – Reinickendorf
  18. Freizeitpark Marienfelde – Marienfelde

Wie gesagt, es wird viel geboten seitens der Stadt. Doch all das kostet Geld.

Wieso die Grünflächen in Berlin so viel Geld kosten

Hinsichtlich der Kosten verschlingt ein solches Angebot Unsummen. Zum einen müssen Grünflächen gepflegt werden. All die Leute, die regelmäßig mit dem Ferris Mäher über die Wiesen rasen, um ihn in Schuss zu halten, sie sind nicht billig. Ebenso das ganze Equipment.

Des Weiteren fallen immense Ausgaben für die Bewässerung an. Kaum ein schöner Park in diesem Land ist wirklich in der Lage seine Flora und Fauna aus dem natürlichen Niederschlag aufrechtzuerhalten. Vor allem seitdem die Klimaerwärmung so akut voranschreit.

Hinzu kommen horrende Ausgaben für Reparaturen und Wartung. Geht ein Springbrunnen kaputt, dann muss die Stadt diesen wieder instandsetzen. Muss ein Geländer gestrichen werden, rückt wieder ein Trupp an. Probleme gibt es zuhauf. Größere Metropolen halten dafür riesige Kapazitäten an Personal dauerhaft aufrecht. In Summe laufen Gehälter in riesiger Höhe auf, verbunden mit stattlichen Beträgen für die Technik.

Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind die Auswirkungen von Feiern und Randalierern. Jedes Wochenende, nach jedem Grillfest, sind die Rasenflächen verwüstet und vermüllt. Die Leute werfen alles weg, ohne Rücksicht. Die öffentlichen Toiletten sind bis aufs Letzte verschmutzt. All das erfordert eine permanente Reinigung.

Grundflächen in Städten sind wirklich schön, das ist klar. Doch ihre Aufrechterhaltung ist etwas, das die Kommunen viel Geld kostet. Am Ende ist es immer der Steuerzahler, der dafür geradestehen wird.

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