Wie verändert die Akademisierung den Beruf Hebamme?

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Hebammen werden auch als Entbindungshelfer bezeichnet. Sie helfen Müttern bei der Entbindung und sind Ansprechpartner in der Schwangerschaft. Der Beruf Hebamme ist höchst anspruchsvoll und erfordert eine Ausbildung/Studium. Seit 2020 gibt es keine klassische Ausbildung für den Beruf Hebamme mehr. Der Beruf wurde akademisiert. Angehende Hebammen müssen seit 2020 ein Studium an einer passenden Universität oder Hochschule absolvieren. Es wurde durch eine EU-Richtlinie beschlossen, dass jede Hebamme ein Studium (duales Studium) für den Beruf benötigt.

Studium ersetzt Ausbildung

Das Studium dauert in der Regel zwischen sechs und acht Semestern. Es werden verschiedene theoretische Schwerpunkte vermittelt, die die angehenden Hebammen dann in Praxisphasen anwenden können. Der Praxisanteil im Studium Hebammenwissenschaften ist verhältnismäßig hoch.

Berufsvorbereitung optimiert

Das Gesetz gilt seit Januar 2020. Vorher wurden die Entbindungshelfer und Hebammen an speziellen Schulen für Hebammen ausgebildet. Neuerdings werden Sie an einer Hochschule ausgebildet. Deutschland war das letzte Land in der EU, das seine Hebammen nicht an einer Hochschule ausgebildet hat. Mit dem Gesetz hat sich Deutschland an die Standards in der Europäischen Union angepasst. So können Hebammen, die in Deutschland eine Ausbildung absolviert haben, auch in anderen europäischen Staaten arbeiten. Die Anforderungen für Hebammen und Geburtshelfer sind in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen. Durch eine wissenschaftliche Ausrichtung bei der Ausbildung werden angehende Hebammen besser auf den späteren Beruf vorbereitet.

Studienschwerpunkte

Durch die Akademisierung hat sich der Beruf etwas geändert. Der praktische Teil steht weiterhin im Vordergrund. Im dualen Studium wird der praktische Anteil etwas verkürzt. Vorher mussten die Hebammen 3.000 Stunden nachweisen. Diese Zeit ist aber nicht zeitgemäß. Die Praxisphasen im dualen Studium werden durch die Veränderung effizienter gestaltet. Qualität steht hier im Vordergrund. Neben den verschiedenen Praxisphasen liegt der Fokus im dualen Studium auf wissenschaftlichen Arbeiten und Erkenntnisse. Bezugs- und Hebammenwissenschaften sind zwei wichtige Schwerpunkte während des Studiums.

Berufsaussichten

Zudem werden Methodenkompetenz und verschiedene Techniken vermittelt, die Sie in den Praxisphasen anwenden können. Nach dem Studium verfügen die Hebammen über ein fundiertes Fachwissen und haben genügend Praxiserfahrung, um in Krankenhäusern oder anderen medizinischen Einrichtungen arbeiten zu können. Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit, sich nach dem Studium selbstständig zu machen. Sie lernen komplexe Herausforderungen und Aufgaben kennen, die Sie in Ihrem Beruf als Hebamme bewältigen müssen.

Gehalt

Der Wandel des Hebammenberufs soll Theorie und Praxis besser miteinander verzahnen. Ein duales Studium ist für den Beruf der Hebamme gut geeignet. Die praktische Ausbildung muss in der Ambulanz und an Kliniken finanziert werden. Es ist jedoch wichtig, dass es eine Umlage für die Kosten gibt, damit keine medizinischen Einrichtungen benachteiligt werden. Durch die Umlage können die angehenden Hebammen und Entbindungshelfer auch weiterhin ein Gehalt bekommen. Ohne ein Gehalt würde das Studium an Attraktivität verlieren.

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Chancen durch die Akademisierung des Berufs der Hebamme

Durch das duale Studium werden die angehenden Hebammen und Geburtshelfer theoretisch und praktisch auf verschiedene Bereiche vorbereitet. Qualität steht im Studium an erster Stelle. Durch den effizienten Aufbau des Studiums und die verschiedenen Themenschwerpunkte kann eine Hebamme mehr Aufgaben übernehmen. Ausgelernte Hebammen dürfen neuerdings selbst Ultraschallgeräte bedienen und Untersuchungen durchführen. Die Aufgaben zwischen Hebammen, Ärztinnen und Ärzten können neu verteilt werden.

Fachkräfte

Zudem haben medizinische Einrichtungen die Möglichkeit, neue und andere Leistungen anzubieten. Geburtshelfer, die ihre Hebammenausbildung an einer Fachschule absolviert haben, können sich in verschiedenen Bereichen nachschulen. Die Qualität der Arbeit von Hebammen wird in Zukunft steigen. Das Praktische an dem dualen Studiengang ist, dass Sie sich nach dem Bachelor weiterbilden können. Es gibt in Deutschland verschiedene Hochschulen, die Masterstudiengänge anbieten. So können Sie sich auf einen bestimmten Bereich spezialisieren und Ihr fachliches Know-how erweitern.

Europaweite Chancen

Das duale Studium in Hebammenwissenschaften wird in anderen europäischen Staaten anerkannt. Sie können auch in anderen Ländern in Europa nach passenden Studiengängen suchen. Viele Experten sehen die Akademisierung des Berufs als wichtigen Schritt, um die Branche und den Beruf attraktiver zu machen. In den vergangenen Jahren ist die Anzahl an neuen Hebammen immer weiter zurückgegangen.

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Vorteile der Akademisierung

Seit 2020 wurde das “Hebammenreformgesetz“ verabschiedet. Bis 2027 wird es die klassischen Hebammenschulen noch geben. Danach benötigen angehende Hebammen einen NC für ein Studium in Hebammenwissenschaften. Das duale Studium hat verschiedene Vorteile für angehende Hebammen. Die Attraktivität, die Kompetenz und die Souveränität von Hebammen wird durch den Wandel steigen. Von dem Wandel profitieren auch werdende Mütter und Familien, die noch besser versorgt werden können. Hebammen bekommen die Anerkennung, die sie für ihren Beruf verdienen. Viele Hebammenschulen versuchen, mit Hochschulen eine Kooperation einzugehen.

Wertschätzung des Berufs

Die Attraktivität von deutschen Hebammen wird in ganz Europa steigen. Das duale Studium wird in allen europäischen Ländern anerkannt. Sie werden also keine Probleme haben, einen passenden Job als Hebamme oder Geburtshelfer im Ausland zu finden. Absolventen lernen im dualen Studium verschiedene Themenbereiche. Wissenschaftliche Projekte und die Bearbeitung von Studien stellen zwei Bereiche dar. Nach dem Studium haben Sie auch die Möglichkeit, in einer Forschungsabteilung zu arbeiten. Das Studium eröffnet Ihnen weitere Türen und Wege, die Sie gehen können. Mit einem abgeschlossenen Studium haben Sie gute Chancen auf einen Job mit guter Bezahlung.

Hebammenwissenschaft in Berlin

Für die Arbeit als Hebamme können Sie Hebammenwissenschaften in Berlin oder auch in anderen Städten in Deutschland studieren. An der Charité in Berlin werden Sie einen Bachelorstudiengang finden. Das Studium findet dual statt und es gibt verschiedene Praxis- und Theoriephasen. Als Student erhalten Sie einen umfassenden Einblick in den Beruf der Hebamme oder Geburtshelfer. Die meisten Bachelorstudiengänge dauern zwischen sechs und acht Semestern.

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Nach dem Studium

Die Geburtenrate sinkt in Deutschland. Trotzdem haben Schwangere Probleme, eine Hebamme zu finden. Es wird eine gewisse Zeit dauern, bis eine passende Hebamme in Ihrer Nähe gefunden wird. In ganz Deutschland sind Hebammen und Geburtshelfer besonders gefragt. Die Zahl der Hebammen ist in den vergangenen Jahren auch wegen schwieriger Arbeitsbedingungen immer weiter zurückgegangen. Durch den Wandel könnte der Beruf wieder attraktiver werden.

Experten rechnen damit, dass sich wieder mehr Personen für die Hebammenausbildung/Studium entscheiden. Hebammen sind auf dem Arbeitsmarkt besonders gefragt. Nach dem Studium haben Sie die Möglichkeit, in einer Klinik, Geburtshäusern oder Hebammenpraxen zu arbeiten. In den medizinischen Einrichtungen sind Sie für die Beratung und Betreuung von Schwangeren verantwortlich. Die Betreuung erfolgt in den Einrichtungen und bei den Schwangeren zuhause. Im Krankenhaus können Sie in der Stationsleitung, Wochenbettstation, Kreißsaal oder einer Station für Geburtshilfe arbeiten. Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit, eine eigene Hebammenpraxis zu gründen.

Eigene Praxis gründen

Durch das Studium können Sie sich Theorie- und Praxiswissen für die zukünftige Arbeit in der Geburtshilfe aneignen. Sie haben die Möglichkeit, sich nach dem Studium selbstständig zu machen. Gründen Sie zusammen mit anderen Hebammen eine eigene Praxis. Für die Praxis müssen Sie die passende medizinische Ausstattung und Ultraschallgeräte kaufen. Während der Praxisphasen im Studium erhalten Sie einen genauen Einblick in die Geburtshilfe. Fachliches Know-how und die passenden Geräte sind für eine eigene Praxis essenziell wichtig.

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