Stadtteil Berlin Kreuzberg – Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, Highlights

Der Stadtteil Berlin Kreuzberg ist einer der multikulturellsten Bezirke Berlins. Eine perfekte Mischung aus Hipster-Cafés und urbaner Schroffheit. Kreuzberg bietet eine Fülle von Aktivitäten, egal ob Sie nach einem Third-Wave-Kaffee und einem üppigen türkischen Essen suchen oder mehr über die Geschichte Berlins erfahren wollen.

Einst der ärmste Bezirk West-Berlins, wurde Kreuzberg nach dem Fall der Mauer zum Hotspot der Gegenkultur und beherbergt heute unzählige Museen und Galerien sowie viele der trendigsten Cafés und Restaurants der Stadt. Dank seiner Vielfalt ist Kreuzberg so etwas wie ein Mikrokosmos von Berlin selbst und der perfekte Kiez, um die deutsche Hauptstadt zu entdecken. Aufgrund der großen türkischen Gemeinde finden Sie hier authentische Lokale, die Gözleme (Fladenbrot) und Köfte (Frikadellen) servieren.

Gemütliches Flanieren am Ufer des Landwehrkanals

Durch Kreuzberg verläuft der malerische Landwehrkanal. An den begrünten Ufern des Kanals tummeln sich Cafés, Geschäfte und Restaurants, wobei die Südseite, das Maybachufer, besonders belebt ist und Einheimische und Touristen gleichermaßen anzieht. Der beliebte türkische Markt am Maybachufer, der dienstags und freitags stattfindet, gibt den Besuchern einen Vorgeschmack auf Istanbul, mit Verkäufern, die alles von frischen Produkten über Haushaltswaren bis hin zu Street Food anbieten. Jeden dritten Sonntag im Monat übernimmt der Nowkölln Flowmarkt die Gegend. Dieser relativ neue Flohmarkt, auf dem Vinyl, Kunst und Antiquitäten verkauft werden, ist ein Favorit bei der Hipster-Bevölkerung der Stadt. Naschkatzen sollten einen Zwischenstopp bei Brammibal’s einplanen, einer veganen Bäckerei, die sich auf handgemachte Krapfen spezialisiert hat.

Probieren Sie den besten Third-Wave-Kaffee der Stadt – Kaffeegenuss im Stadtteil Berlin Kreuzberg

Fans von Third-Wave-Kaffee haben in Kreuzberg die Qual der Wahl. Viele der besten Röstereien Berlins haben ihren Sitz im Stadtteil Berlin Kreuzberg und servieren ihren Kaffee in Cafés, die die dominante Ästhetik der Stadt perfekt verkörpern: minimalistische Möbel, luftige Räume und viel Grün. Zu den besten gehören das Café und die Rösterei Five Elephant (probieren Sie den köstlichen Käsekuchen, wenn er bei Ihrem Besuch verfügbar ist) und das winzige Concierge Coffee, das sich in einem alten Pförtnerzimmer in einem gewölbten Eingangstor versteckt. Auch die Espresso-Experten Companion Coffee und Bonanza sind Top-Tipps für Kaffeefans aus aller Welt. Wer hätte gedacht, dass Berlin zu einer der ersten Adressen in punkto Kaffee avanciert? Tipp: In vielen Berliner Cafés können Kunden ihren Kaffee in einem wiederverwendbaren Becher mitnehmen und später zurückgeben

Besuchen Sie die lokalen Museen im Stadtteil Berlin Kreuzberg

Während Mitte sicherlich Berlins Hauptbezirk ist, wenn es um Museen und Galerien geht, beherbergt Kreuzberg ebenfalls viele bedeutende kulturelle Einrichtungen. Das Jüdische Museum, das größte seiner Art in Europa, erforscht die jüdische Kultur und Geschichte in Deutschland und Europa und ist auch architektonisch bemerkenswert: Der Komplex besteht aus dem barocken Kollegienhaus und einem Gebäude im Stil des Dekonstruktivismus des renommierten Architekten Daniel Libeskind. Im Willy-Brandt-Haus finden regelmäßig kostenlose Ausstellungen mit dem Schwerpunkt Fotografie statt, in der Berlinischen Galerie geht es um moderne Kunst, Fotografie und Architektur. Der Martin-Gropius-Bau bietet eine ungewöhnliche Kombination aus groß angelegten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und archäologischen Exponaten. Zur Stärkung bei einem Rundgang durch die Kreuzberger Museen kann man im Café und Restaurant Beba des Martin-Gropius-Baus zeitgenössische jüdische Küche genießen.

Authentisch türkisch essen gehen

Der Stadtteil Berlin Kreuzberg beheimatet viele verschiedene Restaurants und Street-Food-Anbieter, ist aber vor allem für seine türkische Küche berühmt. Mustafa’s Gemüse Kebab ist alles andere als ein gut gehütetes Geheimnis, aber der Döner ist das Warten absolut wert (Tipp: gehen Sie sehr früh oder sehr spät, um die längsten Schlangen zu vermeiden), während Fleischliebhaber im Hasir und Adana Grillhaus im siebten Himmel sein werden. Partygänger gehören zu den treuesten Fans von Gel Gör, einem 24/7-Restaurant, das sich auf Kofta-Sandwiches spezialisiert hat. Für den ultimativen Late-Night-Snack probieren Sie das Tecno im Baguette, ein Sandwich mit Kofta, Halloumi, Joghurt, Zwiebeln und Kräutern, das für eigens für die zahlreichen Elektro-Liebhaber erfunden wurde, die sich nach einer langen Partynacht nicht entscheiden konnten, was sie bestellen sollten. Vegetarier werden das Restaurant „Heimweh“ zu schätzen wissen, ein unaufdringliches Bistro, das voll beladene Kumpir (eine dekadente türkische Version einer gebackenen Kartoffel) serviert und einfach nur gemütlich daher kommt.

Currywurst im Südblock probieren

Currywurst steht bei den meisten Berlin-Besuchern auf der Probierliste, aber warum nicht dieses klassische Gericht mit der Entdeckung der LGBTQ-Szene Berlins verbinden? Die Queer-Bar, das Restaurant und der Kulturtreffpunkt Südblock ist der perfekte Ort, um beides zu tun: Es bietet sowohl einen großen Außenbereich als auch einen gemütlichen Innenbereich, der mit hypnotisierenden Discokugeln gefüllt ist, und serviert leckeres, sättigendes und vor allem erschwingliches Essen für Jedermann. Im Südblock finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt, die Künstler, Schriftsteller, Aktivisten und Intellektuelle zusammenbringen, um Themen wie das queere Internet und Multikulturalismus zu behandeln und kontrovers zu diskutieren.

Zeitgenössische Kunst in einer Kirche im Stadtteil Berlin Kreuzberg

2015 wurde die ehemalige St.-Agnes-Kirche und das Gemeindezentrum restauriert und in eine Kunstgalerie umgewandelt, die vom Kunsthändler Johann König betrieben wird. Bekannt für seine markante Architektur, beherbergt das Gebäude nun groß angelegte Ausstellungen von aufstrebenden zeitgenössischen Künstlern. Diese Art von Galerien ist sehr typisch für Berlin – eine mutige Stadt, die ständig die Grenze zwischen Alt und Neu verwischt und Traditionen und Erwartungen herausfordert. Der Spagat gelang der Stadt bisher allemal.

Essen Sie sich in der Markthalle Neun durch die Welt

Street Food gehört zu den wichtigsten Trägern der jüngsten kulinarischen Revolution in Berlin, und die historische Markthalle Neun ist vielleicht das beste Beispiel für dieses Phänomen. Dienstags, freitags und samstags findet ein traditioneller Wochenmarkt statt – mit der italienischen Bäckerei Sironi, frischem Fisch, selbst gebrautem Bier und hausgemachter Pasta – während das kultige Street Food Thursday-Event eine hungrige Menge versammelt, die begierig ist, einige der besten internationalen Speisen der Stadt zu probieren. Sonntags finden regelmäßig Themenveranstaltungen statt, wie zum Beispiel der unverzichtbare Breakfast Market. Sehr zu empfehlen: Bone’s Kantine in der Markthalle Neun serviert Street Food und Sonntagsbrunch – nicht nur für Nachtschwärmer der perfekte Start in den Tag.

Sonne tanken auf der Admiralbrücke

Sobald die Sonne herauskommt, strömen junge Berliner auf die Admiralbrücke – eine der Brücken am malerischen Landwehrkanal -, um mit ihren Freunden etwas zu trinken und informelle Open-Air-Konzerte der dort ansässigen Musiker zu genießen. Mit einem Bier aus einem der nahe gelegenen Spätis und einer Pizza aus dem Il Casolare kann man den Abend in der Sonne ausklingen lassen. Wenn Sie etwas Grünes zum Entspannen suchen, besuchen Sie den Görlitzer Park in Kreuzberg – ein Paradies für Sonnenanbeter und Frisbeespieler – oder bewundern Sie den künstlichen Wasserfall im Viktoriapark.

Erkunden Sie die versteckten Bars und Clubs am Kotti

Das belebte Kottbusser Tor (auch bekannt als Kotti) mag auf den ersten Blick nicht wie ein Hotspot des Nachtlebens wirken, aber wenn man genau hinsieht, findet man viele versteckte Lokale. Für zwanglose Drinks sollten Sie einen Abstecher in die Hipster-Bar Multilayerladen machen – komplett mit Seilschaukeln – oder versuchen, einen Platz bei Möbel-Olfe zu bekommen, einer legendären Queer-Bar, die billiges Bier und polnischen Wodka serviert. Gehen Sie ins Fahimi für Cocktails mit Aussicht oder tanzen Sie die Nacht durch im Paloma, einem intimen Club mit aufstrebenden DJs.

Checkpoint Charlie

Die Liste von Aktivitäten in Kreuzberg wäre nicht komplett, wenn wir Ihnen Checkpoint Charlie vorenthalten würden. Berlin zu besuchen und nicht wenigstens einen Blick auf den Checkpoint Charlie zu werfen, wäre so, als würde man zum ersten Mal nach Hollywood fahren und nicht einen Blick auf den Hollywood Boulevard werfen.

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